Die Zusammenschluss-Gemeinde umfasst nachfolgende Orte :
Kirchen nach Ort
Bindsachsen
Die Kirche in Bindsachsen ist eine denkmalgeschützte Wehrkirche.
Der ursprüngliche Saalbau ist romanisch; der spätgotische Chorturm stammt aus etwa 1470–1480.
Das Kirchenschiff wurde 1694 mit einem Holztonnengewölbe überhöht.
Quelle : Wikipedia
Burgbracht
Die Kirchengemeinde Burgbracht gehört zum Nachbarschaftsraum der Evangelischen Kirche zwischen Nidder und Bracht. Weitere architektonische Detailinformationen über das Kirchengebäude selbst waren leider nicht verlässlich zu finden.
Quelle : dekanat-buedinger-land.de
Burkhards (mit Kaulstoß)
Die Kirchengemeinde Burkhards (mit Kaulstoß) gehört ebenfalls zur übergeordneten Evangelischen Kirche zwischen Nidder und Bracht.
Quelle : dekanat-buedinger-land.de
Laut dem Gemeindedatenblatt existieren Kirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus — auch eine alte Kirchenruine bei der „alten Kirche“.
Quelle : bkcdn.ekhn.de
Gedern
Ältester Teil der Saalkirche sind die unteren Geschosse des spätgotischen Kirchturms auf quadratischem Grundriss aus Bruchsteinen im Westen, der auf Grund seiner Schießscharten einer Wehrkirche zugeordnet werden kann. Seinen achteckigen, dreistöckigen, schiefergedeckten Aufsatz erhielt er erst 1737/38. Im unteren Teil befindet sich hinter den Klangarkaden der Glockenstuhl. Der mittlere Teil beherbergt die Turmuhr. Der oberste Teil ist als Laterne gestaltet. Das neuromanische Kirchenschiff mit einem Querschiff wurde 1845–47 nach einem Entwurf von Ernst Georg Gladbach im Rundbogenstil erbaut. Der Innenraum, der 1962 umgestaltet wurde, hat Emporen an drei Seiten. Auf der Empore im Westen steht die Orgel mit 22 Registern, zwei Manualen und Pedal, die Bernhard Schmidt 1963 gebaut hat.
Quelle : Wikipedia
Hitzkirchen
Die Kirche in Hitzkirchen (zu Kefenrod gehörend) ist eine denkmalgeschützte evangelische Hallenkirche. Chor wurde nach der Zerstörung 1461 neu errichtet, ein westlicher Kirchturm kam 1478/80 dazu. Das Langhaus stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert; der Chor wurde nach einem Gewölbe-Einsturz um 1504 mit einem Sterngewölbe ausgestattet.
Quelle : Wikipedia
Kefenrod
Die Grundsteinlegung der nach Nordost ausgerichteten Saalkirche war am 7. Juli 1740. Aus dem Satteldach des Kirchenschiffs erhebt sich im Südwesten ein achteckiger, dreifach gestufter Dachreiter. Der Innenraum hat eine hufeisenförmige Empore. Die Kirchenausstattung stammt aus der Bauzeit. Das Kirchengestühl befindet sich im Westen. Das zweireihige Gestühl für die Presbyter im Chor flankiert die Kanzel. Der Altar ist von einem Gitter umfriedet. Die 1696 für die Kirche in Langenselbold von Johann Wilhelm Müßig gebaute Orgel wurde 1834 von Georg Link nach Kefenrod umgesetzt. Sie wurde 1839 von Philipp Meinhardt vergrößert und 1984 von der Förster & Nicolaus Orgelbau restauriert.
Quelle : Wikipedia
Mittel-Seemen
Die evangelische Kirche Mittel-Seemen ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude.
Der Saalbau stammt aus dem 13. Jahrhundert; im 18. Jahrhundert Um- und Neubauten, 1905 erfolgte eine umfassende Sanierung wegen Hausschwamm. Auffälliges Merkmal: Ein sechseckiger Dachreiter mit spitzem Helm über dem Schiff, drei Glocken im Glockenstuhl.
Quelle : Wikipedia
Nieder-Seemen
Die Kirche in Nieder-Seemen soll laut lokalen Angaben vermutlich aus dem Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrhunderts stammen.
Quelle : vulkanstadt-gedern.de
Nieder-Seemen gehört zum Pfarramt Seemental, zusammen mit Ober-, Mittel-Seemen und Volkartshain.
Quelle : dekanat-buedinger-land.jimdoweb.com
Ober-Seemen
Die Kirche von Ober-Seemen ist ebenfalls denkmalgeschützt.
Der Chor konnte dendrochronologisch auf 1339 datiert werden; das Kirchenschiff wurde 1764 neu gestaltet. 1790 musste der westliche Dachreiter nach einem Unwetter erneuert werden.
Quelle : Wikipedia
Volkartshain
Volkartshain gehört zusammen mit Ober-, Mittel- und Nieder-Seemen zum Pfarramt Seemental.
Quelle: dekanat-buedinger-land.de
Die Kirche von Volkartshain ist im aktuellen Gebäudelistenverzeichnis als historisch registriert.
Quelle : bkcdn.ekhn.de
Wenings (mit Merkenfritz)
Die Kirche in Wenings ist denkmalgeschützt.
Der Chor stammt aus dem 15. Jahrhundert; 1720 wurde das Kirchenschiff im Westen angebaut, 1770 erhielt der Dachreiter mit Glockenstuhl seine heutige Form. Im Inneren: zweigeschossige Emporen; im Chor ein farbiges Glasfenster mit der Darstellung von Johannes dem Täufer. 1857 wurde eine Orgel mit 13 Registern eingebaut.
Quelle : Wikipedia
Wolferborn (mit Rinderbügen & Michelau)
Die Kirche Wolferborn war ursprünglich eine Kapelle; nach der Mainzer Stiftsfehde wurde sie um 1480 zur Wehrkirche ausgebaut. Der spätgotische Chorturm mit Schießscharten ist charakteristisch; im Kirchenschiff findet sich ein um 1330 entstandenes Fresko, bei Renovierungen freigelegt.
Die Orgel von 1868 (Ratzmann) befindet sich auf einer Empore im Chor.
Die Kirche in Rinderbügen — zu demselben Pfarramt gehörend — wird als evangelische Kirche St. Laurentius und Katharina geführt. Sie stammt – in Teilen – aus dem 13. Jahrhundert.
Quelle : kirchengemeinde-wolferborn.ekhn.de
Während der Mainzer Stiftsfehde wurde eine Kapelle beschädigt; beim Wiederaufbau entstand wohl die Wehrmauer. Ein markantes Merkmal der Kirche ist der Fachwerkgiebel an der Südseite aus dem 15. Jahrhundert, der bis heute erhalten ist.
Quelle : kirchengemeinde-wolferborn.ekhn.de
Weidenkirche (im Stadtteil Steinberg)
Die Weidenkirche ist ein modernes Gotteshaus — kein historisches Baudenkmal wie viele der anderen Kirchen. Sie liegt in Steinberg (bei Gedern).
Quelle : vulkanstadt-gedern.de
Sie wird für Gottesdienste genutzt, etwa bei gemeinsamen Gottesdiensten der Gemeinden des Nachbarschaftsraums.
Quelle : hirzenhain-evangs Webseite!
Weitere Hinweise & Kontext
Der Zusammenschluss zur „Evangelische Kirche zwischen Nidder und Bracht“ vereint (Stand 2025) rund 14 Kirchengemeinden mit insgesamt etwa 9.000 Mitgliedern.
Quelle : FNP
Manche Kirchen sind sehr alt (teilweise schon mittelalterlich), andere — wie die Weidenkirche — stammen aus jüngerer Zeit und zeigen moderne Gemeindearbeit.
Die Pfarrämter und Gemeindebüros sind über die Orte verteilt — z. B. hat das Pfarramt Seemental seinen Sitz in Ober-Seemen und betreut Volkartshain, Mittel-, Nieder- und Ober-Seemen.
Quelle :dekanat-buedinger-land.de